Dienstag, 30. Juni 2015

Wer ist eigentlich diese Karin...?

Langsam wird es denke ich mal Zeit, mich selbst auch mal vorzustellen, für die, die mich nicht persönlich kennen, oder mich nur von einer anderen Seite kennen.

Geboren bin ich im Jahre 1986 in Lüdenscheid im Sauerland, wo ich auch aufgewachsen bin. Wegen meines Maschinenbaustudiums bin ich 2005 nach Mannheim gezogen und dort hat es mich bis heute nicht mehr los gelassen und so ist Mannheim zu meiner Wahlheimat geworden. Obwohl Heimat ja etwas ist, was man meiner Ansicht nach im Herzen trägt.

Vor einiger Zeit habe ich einen Spruch gelesen, der mir bis heute noch sehr gut gefällt:
„Home is, where your heart is“
für mich würde es heißen:
„Home is, where your pets are“

Und so ist es auch. Mein Zuhause ist dort, wo meine Tiere sind. Erst mit den vierbeinigen Plüschies fühle ich mich wirklich „daheim“.

Spätestens seit dem siebten Lebensjahr waren in meinem Zuhause immer Tiere, denn eine meiner Schwestern bekam einen sehr lang gehegten Wunsch zum Geburtstag erfüllt: sie durfte sich einen Hund aussuchen. Eine tolle und superliebe Golden Retriever-Hündin zog also bei uns ein, ich habe sie sehr geliebt und trauerte sehr, als sie im hohen Alter von 14 Jahren schließlich eingeschläfert wurde.

In der zweiten Klasse durfte ich meine ersten Meerschweinchen haben. Zwischenzeitlich hatte ich dann vier Meerschweinchen, weil sich die Brüder nicht mehr vertrugen und jeweils ein Weibchen dazu bekamen. Als ich fürs Studium nach Mannheim zog, durfte ich meine zwei verbliebenen Meeris zunächst für ein paar Monate bei meinen Eltern lassen, dann hatte ich eine eigene Wohnung (und kein WG-Zimmer mehr) und sie durften wieder zu mir.

Als das eine Meeri verstarb, kam ich an den Tierschutzverein, für den ich noch heute tätig bin (www.sos-meerschweinchen.de) und das Meeri-Fieber brach erst so richtig aus. Ich wurde erst Mitglied, dann sogar Pflegestelle und zu meinen Höchstzeiten hatte ich gut 20 Meerschweinchen in meiner Obhut. Als ich mich von meinem Mann trennte und in eine kleinere Wohnung zog, in der es kein extra Meeri-Zimmer mehr gab, musste ich als Pflegestelle aufhören. Und mittlerweile ist mein Bestand auf fünf Meeris gesunken und soll auch vorerst nicht wieder aufgestockt werden.


So "residieren" meine Meerschweinchen: 
zwei im oberen (ca. 1,4m²), drei im unteren (ca. 2m²) Geschoss


Denn im Jahr 2012 kam meine neue (Tier-)Leidenschaft dazu: Katzen. Zuvor kannte ich Katzen eher als hinterhältige „Mistviecher“, aber durch eine damalige Bekannte, die zwei Kitten aufgenommen hatte, lernte ich, dass scheinbar nicht alle Katzen so sind… ;-)
Ich hatte mich bis zu diesem Zeitpunkt eher als Hundemenschen angesehen, schließlich bin ich ja mit einem Hund groß geworden. Aber ein (besser zwei) Hund(e) kam nicht in Frage, als die Sehnsucht nach einem menschenbezogenen Vierbeiner aufflammte. Denn bei einer Vollzeit-Stelle müssten die armen Hunde dann lange auf mich warten, bis mal wieder was passiert und sie raus dürften um ihr Geschäft zu verrichten.

Also überlegte ich mir, eine alte Einzelkatze (als Katzen-Anfänger wollte ich mich ja nicht gleich überfordern…) aufzunehmen, da diese in der Regel am schwersten ein neues Zuhause finden. In einem nahe gelegenen Tierheim wurde mir Coco vorgestellt. Sie wurde auf 10-15 Jahre geschätzt, hätte keine Zähne mehr, würde fast den ganzen Tag verschlafen und wäre alleine glücklich. Und so geschah es dann, dass Freitag der 13. Sowohl für Coco, als auch für mich zum Glückstag wurde: sie zog bei mir ein. Sie war sehr zutraulich, schmuste für ihr Leben gern und anfangs verschlief sie tatsächlich den halben Tag, nachdem sich aber heraus stellte, dass sie doch noch ein paar Zähne hatten, die jedoch entzündet waren. Diese wurden ihr dann heraus operiert und fortan war sie wie ausgewechselt. Sie war aktiv, schlief weniger, und fing an zu miauen, wenn ich bei der Arbeit war. Denn nun merkte sie, dass sie den Tag über alleine war…

Meine kleine Prinzessin Coco :-)

Daher beschloss ich, dass ich versuchen möchte, ob Coco vielleicht doch gerne einen Spielgefährten hätte. Ich fand Kater Diesel in einem anderen Tierheim, ich hatte zuvor sämtliche Tierheime in der Umgebung kontaktiert und nach einem etwa gleichalten Partner gefragt, aber nirgendwo war eine ähnlich alte Seele zu finden. Als mein Meerschweinchenschutzverein auf einem Tierheimfest im August einen Infostand hatte, kam ich dort mal hin, um die Kollegen zu besuchen und fragte dann die Tierheimleiterin, ob sie zufällig eine passende Katze für mich hätten. Ich durfte sogar direkt mit ins Katzenzimmer, wo sie mir Diesel vorstellte. Er war ca. 15 Jahre alt und hatte schon fortgeschrittene CNI (chronische Niereninsuffizienz). Er sah eigentlich ganz stattlich aus, aber als ich ihn das erste Mal berührte, merkte ich, dass er nur noch Haut und Knochen war.

Ich wusste bis dato praktisch nichts über CNI, aber da mich der arme Tropf nicht mehr los ließ, durchforstete ich das Internet nach dieser Krankheit und saugte alle Informationen in mich auf. Und einige Tage später holte ich Diesel ab, denn dort wäre er sicherlich schnell zugrunde gegangen. Coco war nicht so begeistert, dass sie sich ihren Lebensraum und ihre Bezugsperson nun mit einer anderen Samtpfote teilen sollte, sie fauchte ihn an, wenn sie ihn nur von weitem sah. Über die Zeit hinweg wurde es aber immer ein klitzekleines Bisschen besser, und sie fauchte nur noch, wenn er ihr zu nah kam. Diesel war dabei ein echter Gentleman, hielt sich zurück und ließ die Zicke fauchen. Langsam nahm er wieder etwas Gestalt an, war also nicht mehr ganz so klapperdürr und ich nannte ihn „Tiger“, da er ja eigentlich eine stolze Statur hatte. Trotzdem hat es ihn doch ziemlich gestresst mit Coco zusammen zu leben, sodass er Bluthochdruck bekam und blind wurde (da die Adern in den Augen schaden nahmen). Er bekam immer mehr Medikamente, ACE-Hemmer gegen Bluthochdruck, Karsivan gegen Durchblutungsstörungen, Solidago, Ubichinon und Coenzyme, um die CNI zu verlangsamen. Dazu noch Infusionen, die später zweimal täglich notwendig waren, damit er einigermaßen stabil blieb. Nach fast acht Monaten, am 04.04.2013 war er jedoch am Ende seiner Kräfte und sein einziges Glück war, in meinem Bett zu liegen. Der Punkt war gekommen, den letzten Weg mit ihm zu gehen.

So nüchtern es klingt, aber nachdem Diesel nicht mehr lebte, habe ich erst gemerkt, wie viel „Arbeit“ ich täglich in die Versorgung von dem armen Kerl gesteckt hatte. Ich habe es gern für ihn getan, aber ich war einfach froh, dass er „es“ hinter sich hatte, das beschwerliche letzte Stück seines Lebens.


Mein prächtiger Diesel :-)


Coco war nun wieder alleine und obwohl sie Diesel nie an sich heran gelassen hat (das höchste der Gefühle war am Ende, dass Diesel mit ihr auf derselben Couch sitzen durfte…), fing sie nach seinem Tod wieder an zu maunzen. Also begab ich mich wieder einmal auf die Suche nach einem passenden Kandidaten, der ihr Gesellschaft leisten könnte.

Ich klapperte wieder die Tierheime in der Umgebung ab und es war wieder keine so alte Katze zu finden. Jedes Mal fragte ich, ob sie vielleicht wüssten, wo es eine alte Katze geben könnte und einmal bekam ich die Antwort, die Bonny zu mir bringen sollte. Schon fast auf dem Weg nach Draußen fragte ich nochmal schnell die Tierheim-Mitarbeiterin und da erinnerte sie sich an einen Ordner, in dem Tiere zu finden sind, die quasi auf der Warteliste des Tierheims standen. Auf dem Formular stand: Bonny, dreifarbig, weiblich, 13 Jahre. Ich nahm direkt Kontakt auf und durfte Bonny in ihrem damaligen Zuhause besuchen. Eine ältere Frau in einer kleinen 1 ½ Zimmer Wohnung, die noch zwei vierjährige Katzen hatte, übernahm Bonny von Bekannten der Tochter und ein Dreivierteljahr bei sich gehabt. Nun wollte sie Bonny jedoch abgeben, da die Wohnung doch etwas klein für drei Katzen sei und das war auch in meinen Augen verständlich. Ein paar Tage später holte ich also Bonny ab. Coco war wieder erst einmal „not amused“, aber das Gewitter fiel weniger schwer aus als bei Diesel. Trotzdem dauerte es wieder, bis sie Bonny wirklich akzeptierte, das Maunzen jedenfalls war weg… ;-)

Meine schüchterne Bonny :-)

Im Oktober 2013 zog ich in eine neue Wohnung, da ich mich von einem 2-Personen-Haushalt zu einem Singlehaushalt verkleinern wollte. Ich wohnte übergangsweise in einem 1-Zimmerappartment und meine Tiere blieben erst einmal in der alten Wohnung und wurden von meinem Ex versorgt. Nachdem ich meine neue Wohnung gefunden hatte, besuchte ich während der Umzugsphase meine Tiere mehrmals die Woche und packte dabei Kisten, stopfte mein Auto damit voll und zog so Stück für Stück um. Ich werde nie vergessen, wie meine beiden Schmusebacken auf einem Umzugskarton oder Koffer hockten und mich nach dem Motto „vergiss uns nicht mit einzupacken“ anschauten.

"Und wann nimmst du mich mit?"


"Bitte vergiss mich nicht..."

Es brach mir jedes Mal wieder das Herz, weg zu fahren, ohne sie mit zu nehmen, aber ich freute mich auf den Tag, an dem die Wohnung so weit eingerichtet war, dass ich die beiden Herzchens gefahrlos hinein lassen konnte. Nachdem sie endlich mit eingezogen waren, war die neue Wohnung endlich komplett und erst richtig zu meinem Zuhause geworden, denn meine Miezen und Meerschweinchen waren alle da.
Ich glaube, der Umzug in die neue Wohnung hat die beiden Prinzessinen etwas zusammengeschweißt, denn das Territorium war für beide neu und unbekannt. Mittlerweile teilen sie sich sogar einen Menschen zum drauf liegen und Bonny darf Coco manchmal sogar abschlecken…

Da ich in der kleineren Wohnung nicht mehr genug Platz bieten konnte, um als Pflegestelle für Meerschweinchen zu fungieren, wollte ich mich anderweitig ehrenamtlich engagieren. Also fragte ich ihm örtlichen Tierheim nach, ob ich helfen könnte und durfte samstags in der Zeit von 8-12h bei der Reinigung des Katzenhauses helfen.

Schon beim ersten Termin, Anfang Januar 2014, blieb mir die Katze Elli als besonders anhänglich und schmusebedüftig im Gedächtnis, die sich an mir rieb, streicheln ließ und auf meinen Schoß sprang, während ich das Katzenklo sauber machte, bzw. machen wollte… An das eigentliche Putzen war nicht zu denken, aber die Bespaßung der Tierheimtiere ist ja auch ein wichtiger Bestandteil beim Helfen. Aber eine dritte Katze konnte ich ja nicht auch noch aufnehmen, außerdem waren ja sozusagen alle Katzen dort süß und toll…
…Bis eines Tages, genauer gesagt am 01.02.2014, an ihrer Tür die magischen Worte standen: „schlechte Nierenwerte“

Oha, dachte ich, die lässt sich so schnell sicherlich nicht vermitteln. Eine Fundkatze, geschätzt auf mindestens 10 Jahre und dann auch noch chronisch krank. Also fragte ich mal ganz ohne Hintergedanken (...*hüstel*... ), wie es um sie stehen würde und erzählte, dass ich durch meinen Kater viel über CNI gelernt hatte.
Aufdrängen ist jetzt vielleicht nicht so ganz das richtige Wort, aber ich bekam am selben Tag Elli mit nach Hause, um auszuprobieren, ob es mit meinen beiden vorhandenen Katzen klappt.
Erstaunlicherweise wurde sie von Coco und Bonny recht schnell akzeptiert und es hat eine Zeit lang recht gut geklappt. Aber dann fing sie an, fremd zu pinkeln. Ich weiß bis heute nicht genau, woran es lag, entweder, es war für sie nicht in Ordnung, dass beide Katzenklos im Wohnzimmer standen oder sie hat nicht akzeptiert, dass eine zweite Person zeitweise mit im Haushalt lebte. Denn ungefähr zu der Zeit, in der sie mit dieser „Unart“ anfing, lernte ich meinen Freund kennen. Zuerst vermutete ich allerdings eine körperliche Ursache, rannte ihr nach jedem Klogang mit pH-Teststreifen hinerher, um den Urin zu testen, ließ sie beim Tierarzt untersuchen, Ultraschall, ob die Blase ok ist usw. Nachdem allerdings alle diese Faktoren ausgeschlossen waren, wurde mir klar, dass es ein psychisches Problem sein musste. Nachdem ein weiteres Katzenklo im Flur aufgestellt wurde und sich Elli scheinbar doch mit Mensch Nr.2 abgefunden hatte, war das Problem verschwunden und wir sind sehr glücklich mit dem schmusigen Kätzchen mit dem Mäuschengesicht und Krummbeinchen... :-)

Mein "Mäuschen" Elli :-)

Ja, hier muss noch die Geschichte von Katze Nr. vier hin, aber das ist einen eigenen Beitrag wert und wird demnächst erscheinen :-)

Ein bisschen stiefmütterlich habe ich bisher Medusa, meine Kornnatter hier behandelt. Das rührt wohl daher, dass ich wesentlich weniger Bezug zu ihr habe und sie zu mir. Während meine Katzen eindeutig meine Nähe suchen, vor allem Bonny, die doch sehr auf mich bezogen ist, braucht Medusa keinen Menschen. Sie möchte Futter und dann in Ruhe gelassen werden. Das ist auch ihr gutes Recht und ich lasse sie in Frieden. Nur zum Füttern, Wasser tauschen und Terrariumreinigen störe ich sie in ihrer Ruhe. Ich wollte eigentlich „schon immer“ mal eine Schlange haben und Kornnattern sind ja sozusagen „Anfängerschlangen“. Dann ergab sich quasi DIE Gelegenheit, als im Mai 2013 ein Bekannter seine Kornnatter los werden wollte, da ein Umzug zur Freundin an stand und diese nicht gerade begeistert von Schlagen war. So kam ich also zu Medusa, bzw. sie zu mir. Bedingt durch die kleinere Wohnung, hege ich jedoch schon länger den Wunsch, Medusa an eine andere verantwortungsvolle Person abzugeben. Leider waren meine Kleinanzeigen für sie bisher nicht erfolgreich, denn die meisten Kornnatter-Fans haben es auf besondere Farbzeichnungen abgesehen und junge Tiere, mit denen man evtl. züchten kann. Damit kann meine 12 Jahre alte Medusa in einer Standardfarbe nun nicht mithalten (glücklicherweise, denn von züchten halte ich nichts, wenn es wie bei Kornnattern einen großen Überfluss an Tieren gibt). Aber ich gebe nicht auf und es wird sich bestimmt ein schönes neues Zuhause für Medusa finden, sonst bleibt sie eben bei mir :-)

Meine launische Medusa... :-)

Eigentlich habe ich jetzt fast nur von meinen Tieren erzählt, aber mein kleiner Zoo ist auch irgendwie mein Leben und bedeutet mir immens viel. Er nimmt auch einen sehr großen Teil meines Herzens und meiner Freizeit ein, aber natürlich habe ich nebenher noch genug Platz im Herzen und Zeit für meinen Freund, meinen Freundeskreis und meine Familie, an denen mir selbstverständlich auch sehr viel liegt! :-)

Nun wisst ihr vielleicht jetzt noch ein bisschen mehr über mich. Diese ausgeprägte tierliebe Seite vermutet nicht jeder direkt bei mir, der mich neu kennen lernt, da ich sonst eher sachlich bin, was nebenbei eine gute Ausgangsposition für einen Ingenieur darstellt.

Doch meine "weiche" Seite gilt der Tierliebe und aufgrund dieser habe ich auch vor einigen Jahren beschlossen, kein Fleisch mehr zu essen und vor einigen Monaten meinen Konsum von tierischen Lebensmitteln stark einzugrenzen. So verzichte ich auf Käse, Milch, Honig, Sahne etc., bei Eiern und Eis aus der Eisdiele werde ich jedoch noch schwach... Aber dann müssen es wenigstens Bio-Eier sein und gestern hab ich in der Stadt mein erstes veganes Eis gegessen, sehr lecker! :-)

Freitag, 26. Juni 2015

Leerung der roten Telefonzelle

Hui, schon wieder ist ziemlich viel Zeit seit meinem letzten Beitrag vergangen, dabei hab ich so viel, was ich berichten möchte. Aber einige Posts sind schon in Arbeit, bei einigen müssen nur noch die passenden Fotos herausgesucht und eingefügt werden...

Wie bereits bei "Kleinvieh macht auch Mist" beschrieben, sammle ich mein ganzes Kleingeld (also rote Münzen) und das Geld, was ich bekommen habe, ohne, dass es mir zusteht, in einer Spardose in Form einer roten Telefonzelle.


Das ist sie übrigens, wer mal bei mir vorbei kommt, darf diese gerne füllen ;-)

Und nun war es vor bereits 2 1/2 Wochen soweit, ich nahm das schwere Kleingeld und auch den Inhalt der Spendendose, die ich in meiner alten Firma aufgestellt hatte, mit zur Bank zum Einzahlen. Schwer beladen sind mein Freund und ich dann an dem Bankautomaten eingetroffen, an dem man auch Münzgeld einzahlen konnte.
Wir hätten nie gedacht, dass das eine längere Aktion werden könnte, denn immerhin war der Füllstrich "max" noch lange nicht erreicht, als ich das gesamte Münzgeld hinein kippte und die Technik dahinter ist sicherlich auch auf dem neuesten Stand. Wir betrachteten also gespannt die Klappe, die sich schloss, während ein kleines Fließband den Münzhaufen in den Automaten zog und wurden jäh aus unserer Erwartung gerissen, als der beinahe das gesamte Kleingeld wieder im Ausgabefach rauschte! Lediglich ein paar Münzen wurden  von der hochtechnisierten Maschine gezählt... :-o
Fortan versuchten wir immer nur kleine Mengen auf einmal in den Automaten einzugeben, vielleicht ist das arme Ding mit so viel überfordert gewesen und hat länger nichts zu fressen bekommen. Ausgehungerte Tiere soll man ja auch langsam anfüttern ;-)
Nach einer geschlagenen Viertelstunde, die aus ständig wiederkehrendem "Geld reinschmeißen, Taste drücken, warten, hinunterbücken zum Ausgabefach und das heruntergerasselte Geld wieder einsammeln" bestand, war endlich sämtliches Kleingeld und noch ein paar Münzen, die ich neben und unter dem Automaten fand, eingezahlt!
*Puh*
Jetzt kenn ich wirklich die Bedeutung von Kleinvieh macht auch Mist! ;-)
Aber es hat sich doch gelohnt, denn die insgesamt 709 Münzen ergaben ein hübsches Sümmchen von 28,91€!

Solche ungeraden Geldbeträge find ich aber blöd, daher stocke ich die Summe auf 30€ auf und passend zum Kleinvieh-Motto geht der Betrag auch an den Verein SOS Meerschweinchen, den ich seit dem Jahr 2010 aktiv unterstütze.

Und damit wir wieder den armen hungrigen Automaten füttern können, habe ich von einer Kollegin an meinem neuen Arbeitsplatz zwei kleine Plastiktüten (eine von ihr selbst, die andere von ihrer Mutter) voll mit „frischem“ Münzgeld bekommen, die ich für Tierschutzzwecke verwenden darf. :-D

Ich weiß auch schon, an welchen Verein die Summe dieses Mal gehen soll und zwar an WauWau Lanzarote, für die ich bereits eine Flugpatenschaft übernommen habe (mehr dazu folgt demnächst).
Spendenkassenstand 26.06.2015: 95,00€

Mittwoch, 3. Juni 2015

Spendenstand Mai 2015

Diesen Monat habe ich folgende weitere Spenden sammeln können:

Conny, die schon beim Treffen der "verrückten Katzenladies" ein Schlüsselkätzchen adoptiert hat, wollte nun noch eine, die ich ihr natürlich gerne zugesand habe.
Aus dem Forum der Tierhilfe Miezekatze kam Katrin auf mich zu, sie wollte gleich zwei Schlüsselkatzen, denn eine allein ist ja nichts ( da stimme ich ihr natürlich nur zu gern zu).
Da beide durch die Tierhilfe Miezekatze von meiner Aktion erfahren haben, wird das Geld auch dorthin fließen.
Mein Freund hat sich dazu entschlossen, mich in meinem Projekt zu unterstützen und hat eine Schlüsselkatze bei mir erworben :-)
Das Geld soll an die Tierhilfe Miezekatze gehen, von der wir Fiona, unsere vierte Katze haben, an der auch eigentlich nur mein Freund schuld ist... ;-)

Wie ich bereits berichtet habe, bin ich mittlerweile dabei, auch Meerschweinchen zu häkeln und präsentierte bereits den Prototypen im Forum "meines" ersten Vereins, SOS Meerschweinchen e.V.
Nebenbei präsentierte ich auch die Schlüsselkatzen und -hunde und meine Vereinskollegin Irina (begeisterte Meeri- und Katzenhalterin) war so begeistert von den Schlüsselkatzen, dass sie gleich vier wollte. (Hoffentlich schaffe ich es auch noch, die Meeris und Hunde an begeisterte Fans zu vermitteln... ;-) )

Also ein erfolgreicher Monat, den ich wieder fleißig zum Häkeln genutzt habe...

Spendenstände:

Für die Tierhilfe Miezekatze:
5€ für eine Schlüsselkatze von Conny S.
20€ für zwei Schlüsselkatzen von Katrin H.
10€ für eine Schlüsselkatze von Martin C.
Für SOS Meerschweinchen:
20€ für vier Schlüsselkatzen von Irina B.

Spendenkassenstand 31.05.2015: 68,30€

Freitag, 22. Mai 2015

Hund, Katze, M...

...eerschweinchen!

Nun möchte ich mal etwas ausführlicher von meinem Häkelprojekt erzählen.

Ich hab ja schon von den gehäkelten Schlüselanhängern in Katzenform berichtet, aber damit ist natürlich noch längst nicht Schluss! ;-)
Es gibt ja nicht nur Katzenfans, daher wollte ich meine "Produktpalette" etwas erweitern, um den Geschmack von noch mehr Menschen zu treffen.

Bis letztes Jahr im Juni konnte ich noch gar nicht häkeln. Früher habe ich von meiner Mutter stricken gelernt und habe als Kind dann einfache Schals produziert, zu komplizierteren Stücken war ich wohl nicht interessiert genug ( = aka faul...).
Letztes Jahr kam mir dann die Idee, durch Katzen-häkeln Spenden zu sammeln, aber ich hatte keine Vorlage und häkeln konnte ich auch nicht. Aber es wollte mir glücklicherweise nicht aus dem Kopf gehen und bei einer Busreise nach Prag, genauer gesagt auf der Rückfahrt, ließ ich mir von meiner Handarbeitskünstlerin und Freundin Elka zeigen, wie es geht. Eine Anleitung haben wir dank Smartphone auch gefunden (danke nochmal an Betty, die mir auch die Genehmigung erteilt hat, die nach ihrer Anleitung gehäkelten Katzen für die Spendensammelaktion zu verwenden). Und so entstand mein erstes gehäkeltes Kätzchen, das mein Freund als "Mitbringsel" aus dem Urlaub bekommen hat.
Von da an war ich Feuer und Flamme, ich häkelte einige der "großen" Katzen, die mir als Schlüsselanhänger jedoch zu klobig waren und als kleine Geschenke verteilt wurden. So kam ich auf die Idee, eine dünnere Nadel und dazu passendes Garn zu nehmen und die Anleitung ein bisschen abzuändern. Heraus kamen nun etwa 4cm kleine Kätzchen, von der natürlich auch eine in grau-creme-weiß meinen Schlüsselbund bewacht :-)

Das bisherige Farb-Repertoire: weiß, grau-creme-weiß, rotgestreift, schwarz und deren Kombi.
Weitere Farben sind in Planung, wenn ich passendes Garn gefunden habe...

Und jetzt bin ich in jeder freien Minute am Häkeln.
Sogar im Urlaub auf Lanzarote habe ich gehäkelt, im Liegestuhl am Meer war das für mich sehr entspannend :-)
Allerdings habe ich dort vermehrt Hunde produziert, denn wir haben eine Flugpatenschaft für einen Hund von WauWau Lanzarote übernommen und so stand der Urlaub im Zeichen des Hundes ;-)


Die bisherigen Versuche... Ich mach besser noch Nasen und Augen auf die Hündchen :-)

Seit diesem Monat fahre ich mit der Straßenbahn zur Arbeit und an der Haltestelle und in der Bahn (auch wenn ich mal keinen Sitzplatz bekomme), sieht man mich permanent mit Häkelnadel in der Hand. Ich bin mir sicher, dass die Leute denken, ich hätte einen an der Klatsche, aber das ist mir sehr egal :-)

Zweimal wurde ich schon von älteren Damen angesprochen, die wissen wollten, was das mal wird und dann ganz entzückt waren. Sie hatten früher auch gehäkelt, aber im Alter scheint das leider nicht mehr zu gehen, daher muss ich nun meine ganze Zeit dafür investieren, da es ja später nicht mehr geht ;-)

Eigentlich was es nicht wirklich fair, dass ich mit Katzen angefangen habe, wo ich doch am längsten mit Meerschweinchen zu tun habe und seit 2010 aktiv bei SOS Meerschweinchen e.V. bin. Aber ich hatte mich etwas davor gesträubt, mich an einem Meerschweinchen zu häkeln zu versuchen, weil die kleinen etwas unförmigen Gesellen schwierig so zu gestalten sind, dass es auch nach Meerschwein aussieht.
Völlig zu unrecht habe ich mir diese Gedanken gemacht, gibt es doch eine wunderbare und wirklich niedliche Anleitung von Kati Galusz!
Ich war so begeistert von dem süßen Schweinchen, dass ich mich gleich am nächsten Tag daran machte und so ist dieser Prototyp entstanden:

Noch ohne Nase und Augen und komplett in weiß...

Da ich auf Miniaturausgaben so stehe, habe ich wieder mein dünnes Garn und die dünne Nadel verwendet, und so ist das kleine Viecherl nicht viel größer als ein 10-Cent-Stück... :-)
Ich probiere nun auch noch weitere Farben aus und werde dann die Disignerin der Vorlage höflich um Erlaubnis bitten, dass ich die gehäkelten Meeris für den Tierschutz verkaufen darf :-)


Spendenkassenstand 22.05.2015: 13,30€

Montag, 11. Mai 2015

Was kann ich tun? Informieren!

Ich glaube, Viele stellen sich aktiven Tierschutz sehr aufwändig und schwierig vor und scheuen sich vielleicht davor, da der Terminkalender im Alltag schon voll genug ist.
Dabei kann man schon mit kleinen Dingen nebenher viel erreichen und eine Sache, die wirklich jeder leisten kann ohne großen Aufwand ist sich zu informieren und gute Informationen weiter zu geben.

Wenn sich jeder, bevor er sich ein Tier anschafft, gründlich informieren würde und die Bedürfnisse  des Tieres mit seinen eigenen abgleichen würde, gäbe es ganz sicher nicht so viele Tierschutzvereine, Tierheime und herrenlose Tiere.

Durch meine aktive Mitarbeit bei einem Meerschweinchenschutzverein erfahre ich oft von ungewollten Tieren, die teilweise in Mülltonnen, Wäldern, auf Wiesen, in Pappkartons auf einem Parkplatz oder vor einer Wohnung ausgesetzt oder entsorgt werden. Und ich spreche von Fällen, die in Deutschland so passiert sind und nicht irgendwo anders auf der Welt. Das ist wirklich sehr sehr erschreckend, aber leider immer noch "Tierschutzalltag". Häufig sind die ausgesetzten Tiere trächtig oder wurden mitsamt neugeborenem Nachwuchs ausgesetzt oder krank oder sogar eine Kombination davon.
All diese misslichen Umstände sind eigentlich leicht durch die richtigen Informationen und Behandlungen durch verantwortungsvolle Halter zu vermeiden. 
Und wenn es tatsächlich mal durch irgendwelche Umstände dazu kommt, dass man seine Tiere nicht mehr behalten kann, stellen Tierschutzvereine oder Tierheime bei einer Abgabe an diese in der Regel kaum Fragen und sind hauptsächlich am Wohl der Tiere interessiert. Daher sollte man eigentlich annehmen, dass die offene Straße keine Alternative zum loswerden der Tiere darstellt.
Scheinbar weiß das noch nicht jeder oder schämt sich, dass er/sie überfordert mit der Haltung ist oder möchte sich nicht die Blöße geben, dass einem das Tier ein Tierarztbesuch nicht wert ist / sich nicht leisten kann...

Darum ist es wichtig, sich im Vorhinein zu informieren, auch wenn es anfangs etwas Zeit in Anspruch nimmt: was braucht so ein Tier, ist es ein Rudeltier oder Einzelgänger, welche Geschlechter passen zusammen, wann sind die Tiere geschlechtsreif und sollten kastriert werden, welche Kosten können auf mich zu kommen, kann ich mir das finanziell und zeitlich leisten, usw...

Wenn ich neue Leute kennen lerne, kommt das Gespräch in der Regel automatisch auf Tiere, da es ein sehr großes Hobby von mir ist. Sehr oft haben die Gesprächspartner dann auch schonmal ein Tier gehabt, z.B. als Kind die "Klassiker" wie Meerschweinchen, Kaninchen oder Hamster und häufig erkennt man schon an den ersten Sätzen, dass die Haltung nicht ideal war oder aktuell ist. Die meisten wissen dann schon, dass das nicht so toll war, vor allem, wenn ich von meiner Tierhaltung erzähle, aber hin und wieder schaffe ich es, "Unwissende" über die Bedürfnisse der jeweiligen Tiere aufzuklären.
Dabei ist es wichtig, den Leuten nicht eine Kriegserklärung zu machen und alle Fehler aufzuzählen, sondern behutsam und mit freundlichen Worten Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, oder von der eigenen Haltung oder Erfahrung zu erzählen. Ich "unterstelle" erstmal jedem, der seine Tiere nicht artgerecht hält, dass er dies nicht absichtlich tut und vielleicht nur einen kleinen sanften Schubs braucht. ;-)
Meiner Erfahrung nach erreicht man auf diese Art und Weise viel eher etwas, als mit nem Hammer einen Rundumschlag zu machen, bei dem das Gegenüber naturgemäß abblockt und "dicht" macht. In einem Forum habe ich schon erlebt, dass sich Tierhalter hilfesuchend an erfahrene Tierhalter gewandt haben und noch bevor der Fragesteller eine Antwort auf die eigentliche Frage erhielt, als Tierquäler bezeichnet wurde und ihm sehr emotional sämtliche "Fehler" aufgezählt und vorgehalten wurden. Sehr schade, dass solche Ratgebenden meinen, damit die Situation für das Tier verbessern zu können, denn verständlicherweise flüchten viele Ratsuchende bei einer solchen Konfrontation auf nimmer Wiedersehen...

Zugegebenermaßen habe ich meine ersten (und einige nachfolgende) Meerschweinchen alles andere als ideal gehalten, allerdings ist das schon gut 20 Jahre her und ich kann halbwegs guten Gewissens sagen, dass damals noch eine andere Zeit war. Damals lag der Fokus noch nicht so sehr auf den Bedürfnissen der Tiere und üblicherweise hatte man sein gesamtes Meeri-Wissen aus einem Tierratgeber, der ein kleines Büchlein mit vielen süßen bunten Bildern war. 

Aber: die Zeiten haben sich - glücklicherweise - geändert! Nun sind beispielsweise im Internet etliche Informationen zu fast allem verfügbar, man kann sich selbst informieren oder sich an einen Tierschutzverein wenden, es gibt also wirklich genug gute Quellen, die man anzapfen darf und auch soll! Denn hier geht es um das Wohl derjenigen, die nicht für sich selbst entscheiden können, wie sie leben möchten und seinen Besitzern quasi hilflos ausgeliefert sind: Haustiere.

Mal ein kleiner Vergleich zum oben erwähnten Tierratgeber-Heftchen:
Würde man die Informationen einer guten Internetseite über eine Tierart in eine Broschüre packen wollen, so wäre sie sicherlich ein vielfaches dicker als die Tierratgeber, die auch heute noch im Zoohandel in den Regalen stehen.
Da es mittlerweile so einfach ist, sich über (weitestgehend) artgerechte Haltung von Haustieren zu informieren, ist es ebenso einfach, dieses Wissen zu teilen und entsprechende Webseiten zu empfehlen, was ich regelmäßig praktiziere, oder zumindest versuche.

Als aktiver Tierschützer, der Wissen weitergeben möchte, bekommt man hin und wieder folgenden Satz vor den Latz geknallt: "Das habe ich aber schon XY Jahre immer so gemacht und meinen Tieren ging es immer gut und sie sind steinalt geworden!"
Ein typisches Totschlagargument, das signalisiert, dass der Gegenüber nicht für Änderungen oder konstruktive Kritik offen ist und auf das sich nur schwierig antworten lässt...
...oder doch nicht?

Ich habe dazu ein schönes und sehr treffendes Zitat von Kurt Tucholsky gefunden:

"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."

Für mich bedeutet das, immer offen für neue Erkenntnisse und Informationen zu sein, auch wenn es "umständlicher" ist, sich mit Neuem anzufreunden, als sich auf einen Status fest zu legen und nicht mehr darüber nachdenken zu wollen.
Das macht den Tierschutz so interessant, es gibt immer wieder etwas Neues zu lernen (wenn man denn will...) :-)

Spendenkassenstand 11.05.2015: 13,30€

Sonntag, 3. Mai 2015

Großer Zahltag am 03.05.2015

Heute war es soweit, ich habe meinen Spendentopf geöffnet und an die Tierschutzvereine, für die das Geld bestimmt war, überwiesen.
Insgesamt 150€ gingen an die Tierhilfe Miezekatze (60€ von meinem Abschiedsgeschenk und 90€ durch den Schlüsselkatzen-Verkauf) und 60€ gingen an die Retriever SoKo.

Ich habe mich dazu entschieden, dass der Inhalt der "Kleinvieh macht auch Mist"-Spendendose (aka rote Telefonzelle) an SOS Meerschweinchen gehen soll, in diesem Verein bin ich seit 2010 aktiv tätig und es passt ja auch zum Spruch ;-)

Spendenkassenstand 03.05.2015: 13,30€

Aktion: Spenden sammeln durch Schlüsselanhänger häkeln

Wie versprochen, berichte ich nun, was es mit dem kleinen Kerlchen, der sich am Rand "meines" ersten gesammelten 10ers befand, auf sich hat.

Seit einiger Zeit schon habe ich die Idee, mit gebastelten Tier-Schlüsselanhängern Geld zu sammeln, indem ich diese gegen eine Spende für einen Tierschutzverein anbiete.
Ich hatte eine schöne Häkelanleitung im Internet gefunden (mit freundlicher Genehmigung von Betty!), aber tjaaa... ich konnte gar nicht häkeln... :-o Zum Glück zähle ich Elka zu meinem engsten Freundeskreis dazu, sie fand die Idee toll und ist eine wahre Handarbeitskünstlerin! :-) Sie brachte mir das Häkeln bei und nun häkel ich in jeder freien Zeit, in der ich Muße dazu habe (also fast immer) kleine Kätzchen und manchmal auch Hunde :-) Derzeit brauche ich ca. 1,5h für einen Schlüsselanhänger, das ist zwar viel Zeit, aber es macht mir Spaß und wenn ich mir einen Film ansehe, werde ich von meinen Katzen derart belagert, dass man sich eh kaum bewegen darf, häkeln geht aber grade noch ;-) Die Häkelanleitung habe ich mittlerweile etwas abgeändert, da ich ein feineres Garn und eine feinere Häkelnadel benutze.
Das Häkelgarn stifte ich für mein Projekt dazu und alles, was an Spenden in den Spendentopf reinkommt, kommt auch komplett dem Tierschutz zugute!

Gestern war es dann so weit, die "Premiere", das erste Mal, dass ich diese Idee mit anderen Menschen außer meinem engen Freundeskreis teilte: ich war auf einem Forumstreffen der Tierhilfe Miezekatze. Die Idee kam sehr positiv an, was mich natürlich unendlich freut und in meinem Vorhaben bestärkt :-D Ich hatte elf gehäkelte Kätzchenschlüsselanhänger dabei (zwei schwarze, eine schwarze mit weißem Ohr und Schwanzspitze, vier rotgetigerte, eine weiße mit roten Ohren und Schwanzspitze, eine weiße mit schwarzem Ohr und Schwanzspitze und zwei weiße -> hätte ich doch ein Foto vorher gemacht, dann wäre diese detaillierte Beschreibung überflüssig...). Nur drei durfte ich wieder nach Hause nehmen, die restlichen acht und eine, die ich mit Garn, das ich auf der Hinfahrt zum Treffen erst via Kleinanzeige abgeholt hatte und eine, die schon vorbestellt ist aus diesem Garn, haben neue Besitzer gefunden!

Hier sind zwar nicht alle drauf, aber viele von denen und das Kätzchen, an dem ich dort gearbeitet habe

Stolze 90€ sind zusammengekommen!
Diese sind für die Tierhilfe Miezekatze bestimmt.

Lediglich diese drei sind übrig geblieben und Nachschub ist natürlich schon in Arbeit... :-D

Ich suche immer noch nach Häkelgarn in Tierfarben, geeignet für eine 1,5mm Häkelnadel. Derzeit habe ich schwarz, weiß, graublau, braun (eher eine Hundefarbe), in Multicolor rot-braun und grau-beige-braun.
Was ich gerne noch hätte: grau, creme, Multicolor braun-schwarz, schwarz-weiß, schwarz-rot-weiß.
Wenn jemand ein solches Garn (natürlich möglichst günstig) entdeckt, darf er mir gerne Bescheid geben :-)

Vielen Dank an: Nadja K., Jessie A., Lilli S., Martina S., Andrea F., Sabine S., Sonja B., Conny S. und Petra S.!

Spendenkassenstand 02.05.2015: 223,30€