Sonntag, 15. Januar 2017

Medusa ist ausgezogen

Bereits am 3. Dezember war es soweit:
Die neue Besitzerin von Medusa kam und holte sie mitsamt Terrarium ab!

Ich war ja schon länger auf der Suche nach einem neuen Heim für meine Kornnatter, zum Einen, weil in der kleinen Wohnung jeder Quadratmeter wertvoller Platz bedeutet und zum Anderen hatte ich immer das Gefühl, dass Medusa etwas gestresst von dem ständigen "Futtergeruch" (=Felltier) ist, der entweder aus dem Meerschweinchengehege aus dem Wohnzimmer, oder von einer vorbeilaufenden Katze verströmt wurde. Daher entschloss ich mich, sie abzugeben, wenn sich eine Gelegenheit bot.

Aber in einer so schnelllebigen Welt, wo immer neue Farben im Trend sind und viele Schlangenhalter immer wieder Nachwuchs produzieren, hatte meine alte Schlange kaum Chancen...
Letztendlich kam die Interessentin über einen ehemaligen Arbeitskollegen, der selbst Schlangen-Fan ist und zahlreiche Arten bei sich hält. Den Schlangenzoo durfte ich sogar mal besuchen und es war schon erstaunlich, wie viele unterschiedliche Arten es dort gab und die modernen Terrarien waren penibelst sauber.
Jedenfalls was es die Tochter von Bekannten des ehemaligen Arbeitskollegen, die sich nun ihre erste eigene Schlange zulegen wollte und da ist so eine Kornnatter ideal.

Ich bin sehr froh, dass Medusa nun ein neues Zuhause in ihrem gewohnten Terrarium hat, bei einer sehr netten und sympathischen Halterin, die auch schon begeistert Bilder von dem neuen Haustier gesendet hat :-)
So fiel mir der Abschied nicht ganz so schwer.
Als Vermittlungsgebühr hatte ich um eine Spende für dieses Tierschutzprojekt gebeten, die in Form von 50€ in die Spendenkasse geflossen ist.

Machs gut Medusa, es war eine schöne Zeit mit dir!

Samstag, 14. Januar 2017

Sonderedition: Laborkaninchen!

Letzte Woche kam ein Vereinsmitglied von der Laborkaninchenhilfe e.V. auf mich zu, ob ich vielleicht auch Laborkaninchen (weiß mit roten Augen und hellgrau) zu ihren Gunsten häkeln würde.
Da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen und schwupps, gibt es nun zehn Sondereditions-Kaninchen:

Fünf weiße Hoppler mit roten Augen...

... und fünf hellgraue Mümmelmänner/-frauen :-)

Beim Vorstand des Vereins kamen die winzigen Kaninchen schon sehr gut an, ich hoffe, dass das bei allen anderen auch so ist! :-)

Und weil ich so nett gefragt wurde, gehen alle Einnahmen die durch die zehn Sonder-Kaninchen entstehen und alle weiteren, bei denen vermerkt wird, dass dieser Verein unterstützt werden soll, an die Laborkaninchenhilfe!

Dazu bitte eine Nachricht an mich: tierschutzfueralle@gmail.com
Ab 5€ + ggfs. 0,90€ Versand geht ein Kaninchen auf Reise und bringt gerne noch tierische Kumpels mit: http://tierschutzfueralle.blogspot.de/p/schlusseltiere.html
Wie immer: der gesamte Spendenbetrag (abzüglich Versand) geht komplett an den Verein, der unterstützt werden soll, in diesem Fall die Laborkaninchenhilfe!

Dass ehemalige Versuchstiere Unterstützer haben, ist mir ein persönliches Anliegen. Es hatte mich ehrlich gesagt verwundert, dass es überhaupt Labore gibt, die ihre Versuchstiere lebend wieder entlassen. Und dass es Menschen gibt, die sich ihrer annehmen, die teilweise traumatisierten und durch Einzelhaltung  nicht sozialisierten Tiere eingliedern und seelisch aufpäppeln ist für mich eine wirklich tolle Sache!

Was kann man selbst eigentlich tun, damit weniger Labortiere leiden müssen?
In den meisten Fällen durch sein eigenes Konsumverhalten. Es gibt auch in Drogeriemärkten Marken, die auf Tierversuche verzichten, z.B. bei Wasch- und Reinigungsmitteln, Körperpflege- und Kosmetikprodukten und Medikamenten.
Weil das ja nicht jeder Hersteller auf sein Produkt schreibt, ob er auf Tierversuche verzichtet oder nicht, gibt es Internetseiten, die sich damit auseinander gesetzt haben und es dem Verbraucher einfacher machen, Produkte auszuwählen, für die keine Tiere als Testobjekt herhalten mussten:


Aber auch Firmen, die nicht in den Datenbanken stehen, lassen sich per Online-Suche gut und schnell überprüfen.

Ich habe dank Datenbanken und Online-Recherche schon einige Produkte gegen tierversuchsfreie Alternativen eingetauscht und achte auch noch zusätzlich darauf, dass keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten sind.  Für mein reines Gewissen.
Nachmachen ausdrücklich erwünscht! :-)

Mein Weihnachten ohne Tiere

Auch wenn es schon wieder weit weg erscheint, möchte ich doch kurz mal von meinem Weihnachten erzählen.

Es war wieder mal sehr stressfrei und gemütlich, denn wir schenken uns zu Weihnachten kaum etwas und wir machen uns einfach keinen Stress :-)

Das Fest haben wir bei meiner Mutter mit meinem Bruder zusammen gefeiert, unsere Katzen und Meerschweinchen wurden daheim von einer Freundin versorgt.
Dieses Mal hat sich meine Mutter essenstechnisch auf Martin und mich eingestellt, was mich positiv überrascht hat. Sonst hatte ich dann einfach die Beilagen gegessen, was mir auch immer schmeckte oder eben selbst etwas mitgebracht.

Zuvor haben Martin und ich noch den Baum geschmückt, viele Familien machen das ja schon lange vorher, aber bei uns wird der Tannenbaum erst kurz vor Weihnachten reingeholt und geschmückt. Dafür darf er dann etwas länger stehen bleiben als bei den Meisten.

Und so sah er dann aus:
Klein aber fein :-)

Früher hat uns das Baum-Schmücken übrigens weniger Freude bereitet, es war eher eine lästige Pflicht... Ja, wie sich die Zeiten ändern ;-)

Nach einer besinnlichen Veranstaltung in der Ortsmitte mit Chorgesang, Orchester und Ansprache spazierten wir wieder Heim und bereiteten das Essen zu: Raclette

Für jeden was dabei!

Meine Mutter hatte extra veganen Käse und Wurst gekauft :-)
Also wir ließen es uns sehr gut gehen an Heiligabend, genauso wie am ersten Feiertag, den wir auch ganz gemütlich beschritten.
Zum Mittagessen gab es für uns Tofuschnitten, Couscous und Gemüse.

Mmmmh, das war sehr lecker! :-P

Ehrlich gesagt hätte mir der Couscous und das Gemüse als vollständige Mahlzeit schon gereicht, aber wenn sich meine Mutter schon solche Mühe gibt, soll diese natürlich auch gewürdigt werden.

So hatten wir alle ein sehr friedliches, entspanntes Weihnachten und für mich war es schon Geschenk genug, dass meine Mutter uns signalisiert hat, dass sie unsere Ernährungsweise akzeptiert :-)

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Auszahlungen im November

Das Spendenkonto war wieder mal voll und ich habe es kräftig geplündert!

Diesen Monat gingen die Spenden an ein Bienenschutzprojekt und sechs Gnadenhöfe, bei denen allerlei Tiere und Arten Unterschlupf bis an ihr Lebensende finden:

Eigentlich verdient das Thema Bienen einen eigenen Beitrag und vielleicht schaffe ich es ja demnächst mal.
Bienen sind sehr wichtig. Und sie werden total unterschätzt. Bienen fliegen von Blüte zu Blüte und sammeln Blütenstaub. Dabei bestäuben sie nebenbei die Pflanzen, was zu deren Erhalt und der Entstehung von Früchten wesentlich beiträgt.
Ohne Bienen müssten wir die Bestäubung selbst in die Hand nehmen um Nahrungsmittel zu ernten.
Und leider sind die Bienen mittlerweile stark gefährdet. Umweltgifte und andere, teils ungeklärte Ursachen führen zum Absterben ganzer Bienenvölker.
Das Tierschutzprojekt "vegane Bienenbude" setzt sich dafür ein, dass Bienenvölker erhalten bleiben, ohne ihnen den kostbaren und schwer erarbeiteten Honig wegzunehmen und gegen eine Zuckerlösung auszutauschen.
Also ein sehr sinnvolles Projekt, das meine Unterstützung bekommen soll.

+ Gnadenhof Garscha in Östringen (BW)
Beherbergt Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Hühner, Gänse, eine Ente, Schweine und Schafe

+ Lebenshof für Tiere in Iserlohn (NRW)
Beherbergt Hunde, Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen, katzen, Laufenten, Schafe, Schnecken, Schweine und Tauben

+ Tierlebenshof Hunsrück in Irmenach (RLP)
Beherbergt eine Katze, Pferde, Kaninchen, Gänse, Hunde, Schweine, Rinder,

Beherbergt Hunde, Katzen, Gänse, Hühner, Rinder, Pferde, Kaninchen, Vögel

+ Heimat für Tiere in Birkenfeld (BY)
Beherbergt Pferde, Ziegen, Schweine, Rinder, Lamas, Hühner, Schafe, Katzen, Enten, Hunde, Pferde,

+ Gnadenhof Avalon in Beltheim (RLP)
Beherbergt Pferde, Hunde, Schweine, Lamas und Schafe


Ein Link, der mir bei der Suche nach geeigneten Spendenzielen sehr geholfen hat ist folgender: http://vegane-jobs.de/gnadenhoefe-lebenshoefe/
Von der Seite stammen fast alle Gnadenhöfe, die ich bisher unterstützt habe.
Dort ist eine große Vielzahl von Gnadenhöfen für allerlei Tiere aufgelistet. Vegan lebende Betreiber sind dabei nochmal extra gekennzeichnet, was mir sehr entgegen kommt, denn mir leuchtet es nicht ein, die eine Tierart zu retten und eine andere auf dem Teller zu haben.
Daher habe ich vegane Betreiber bevorzugt mit einer Spende unterstützt. :-)

Ich habe den allergrößten Respekt vor Gnadenhofbetreibern und deren Helfern!
Sie bedeuten für mich, dass es noch mehr Menschen gibt, die nicht nur das Funktionale in einem Tier sehen.
Dass Hühner, Enten, Gänse, Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde nicht Eier legen, Milch geben oder viel Fleisch ansetzen müssen, um einen Wert zu haben.
Dass Tiere keine Plage sind (auch Tauben nicht!).
Dass Tiere kein Transportmittel, Spielzeuge oder Sportgeräte sind.
Und und und...

Es sind Lebewesen, die ganz einfach ihr Leben, also alles was sie haben und auf das nur sie selbst ein Anrecht haben, auskosten dürfen. Ohne vom Menschen eingesperrt, missbraucht oder vernachlässigt zu werden.

Und Gnadenhofbetreiber und -helfer tun noch mehr: sie retten, pflegen und versorgen jeden Tag Tiere, die sonst unter die Räder unserer Gesellschaft und unseres Lebensstils kommen würden. Sie retten ein Rind, obwohl täglich tausende geschlachtet werden und sie werden immer wieder mit der Frage konfrontiert, was das denn bringen oder verändern würde.
Natürlich - es ist ein ganz geringer Minifitzel im Vergleich zu den Massen, die täglich unfreiwillig sterben müssen.
Aber wer auch nur ein bisschen Empathie empfindet, würde solch eine Frage nie stellen und gleichzeitig in die Augen eines solchen geretteten Tieres schauen.
Denn in ihnen liegt die Antwort: Alles!

Dienstag, 6. Dezember 2016

Neues von Gato

Nachdem ich in der letzten Zeit immer wieder schlechte Nachrichten von unseren Katzen berichtet habe, soll doch auch mal was Positives gepostet werden.
Denn das ist ja auch erwähnenswert :-)

Gato ging es ja ziemlich schlecht mit seiner chronischen Zahnfleischentzündung, die uns seit seiner Ankunft vor über einem Jahr beschäftigt.
Zwei Tierärzte brachten schon die Möglichkeit der Euthanasie ins Spiel, ein großer Schock für uns nach den Verlusten von Coco und Fiona im September.

Aber so schnell gebe ich ja nicht auf. Gato bekam nochmal Langzeit-Antibiotikum und -Kortison per Spritze verabreicht und wir unterstützten sein Wohlsein mit allem, was uns einfiel: Gingivit-Tabletten, Kolloidales Silber, Mucosa und Engystol. Über Homöopathie gibt es geteilte Meinungen, aber ich bin der Meinung, dass sie zumindest eine sinnvolle Ergänzung sein kann, wenn nicht sogar mehr.

Seitdem ist er richtig aufgeblüht! Er ist viel präsenter, viel verspielter, viel wacher. Er ist gut gelaunt, sabbert kaum noch und vor allem: er ist verschmust!!!
Eines Tages nahm ich ihn einfach auf den Arm und setzte mich mit ihm auf die Couch. Er genoss das Streicheln und schnurrte laut und wollte gar nicht mehr runter. Seitdem ist das Eis gebrochen.
Er wartet sogar auf der Couch auf uns, sobald wir uns hinsetzen und am besten noch eine Decke über unsere Beine legen, kommt das kleine Pony auch schon an und legt sich auf uns.

 Mal nur mit dem Oberkörper...

...aber meistens mit seinem ganzen Prachtkörper (und Gewicht!) ;-)

Das finden wir echt toll und es ist ein großes Erfolgserlebnis, das uns zeigt, dass es alle Mühe wert war und es richtig war, ihn nicht aufzugeben.

Mittlerweile sind wir von den Langzeit-Spritzen auf eine tägliche Tablettengabe umgestiegen. Dies hat den Vorteil, dass die Dosierung feiner abgestimmt werden kann, je nach Befinden, aber auch den Nachteil, dass wir darauf achten müssen, ob der große Kater die Tabletten auch alle mit dem Futter frisst.
Das klappt allerdings sehr gut und wir sind froh, dass wir nun wesentlich stressfreier seine "Krankheit" behandeln können  und es ihm so gut geht :-D

Freitag, 2. Dezember 2016

Bericht vom Tag der Ernährung und Verantwortung in Hofheim

Ach, es ist ja schon wieder ein paar Wochen her, dass ich auf dem Tag der Ernährung und Verantwortung meine Häkeltierkollektion und natürlich auch mein Tierschutzprojekt vorstellen durfte.

Ich erinnere mich sehr gerne an den Tag, die tolle Atmosphäre und die netten Menschen und Gespräche!

Ehrlich gesagt habe ich mir vorher keine Vorstellung gemacht, was mich denn dort erwarten könnte und habe mich einfach überraschen lassen.

Es gab viele verschiedene Vorträge zum Thema Ernährung, Landwirtschaft, Wissenschaft, die ich mit großem Interesse verfolgt habe. Für mich waren manche Themen neu und ich habe einiges dazu gelernt.

Meine Häkeltierchen und mein Projekt kamen auch sehr gut an und die Spendenkasse hatte wieder viel Zulauf (mehr dazu im monatlichen Spendeneingang).

Mein Verkaufs- und Informationsstand :-)

Neben den Vorträgen kam ich mit vielen Gleichgesinnten ins Gespräch und es war einfach eine zwanglose, nette Atmosphäre, in der niemand mit dem Finger auf andere zeigte und Raum für Diskussionen war.

Mir war ein es ein Vergnügen, an dieser gelungenen Veranstaltung teilhaben zu dürfen. Vielen herzlichen Dank an den Bund für vegane Lebensweise für die Einladung! :-)

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Geldeingänge im November

Der November war wieder sehr erfolgreich für die Spendenkasse!

+ 30€ gab es von meinem Kollegen Kim, der nicht nur zwei von den Papier-Weihnachtsbäumchen erworben hat, sondern diese auch fleißig bewirbt ;-) Ihm habe ich schon weitere Aufträge zu verdanken :-)
+ 50€ wieder einmal von meiner Mutter, die dieses Mal ein Papier-Weihnachtsbäumchen und drei gehäkelte Äffchen mitgenommen hat
+ 10€ von meinem Kollegen Antonio, der auch ein Papier-Weihnachtsbäumchen, allerdings ohne Beleuchtung, erstanden hat
+ 20€ von meiner Kollegin Silke für einen beleuchteten und dekorierten Papier-Weihnachtsbaum
+ 90€ beim Tag der Ernährung und Verantwortung, für zwei Papier-Weihnachtsbäumchen und insgesamt 9 Häkeltiere
+ 20€ hat ein Freund von Martin gespendet, der meine Digitalkamera bekommen hat, die ich nicht mehr brauche
+ 20€ von meiner Kollegin Martina, die natürlich auch ein beleuchtetes und dekoriertes Papier-Weihnachtsbäumchen haben wollte
+ 15€ von meiner Kollegin Sabine, die schon wieder Nachschub bestellt hat... ;-)

Also insgesamt 255€ haben die Spendenkasse bereichert und damit das Geld nicht sinnlos auf dem Spendenkonto vor sich hin gammelt, habe ich schon den größten Teil der Spenden ausgezahlt (mehr dazu in den monatlichen Auszahlungen)... :-)

Vielen Dank an: Kim K., Ulrike J., Antonio M., Silke W., Elvis S., Andrea H., Kirstin E., Viktoria P., Gudrun V., Raimund B., Martina M. und Sabine S.!

Spendenkassenstand 01.12.2016: 427,17€